Wühltischwelpen - nein Danke!
Tierschutzorganisationen machen gegen grausamen Welpenhandel mobil.
Quelle: Profact Communications GmbH
06.12.09
Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN), TASSO e.V. und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) starten eine gemeinsame Kampagne gegen den grausamen Handel mit Hundewelpen.
Unter dem Slogan "Wühltischwelpen - nein Danke!" realisieren sie ab sofort eine breit angelegte Aufklärungsoffensive.
Ziel ist es, die Missstände des illegalen und unseriösen Hundehandels offen zu legen und damit das zehntausendfache Tierleid zu beenden.
Neben der Aufklärung bieten die Vereine Betroffenen auch Hilfestellung, um die Machenschaften öffentlich zu machen.
"Die unseriöse Hundezucht floriert - im Ausland und in Deutschland. Zu Schleuderpreisen werden Welpen aller Rassen auf Parkplätzen aus dem Kofferraum heraus verkauft. Die Händler locken die Kunden mit Dumpingpreisen für einen Rassehund. Vielfach kaufen die Interessenten das kleine Fellbündel aus Mitleid, um ihm ein liebevolles Zuhause zu geben", so die drei Initiatoren der Kampagne.
"Beim Geschäft mit der Ware Hund zählt nur die Profitmaximierung ", kritisiert Heinz Wiescher, Präsident des ETN.
"Aus Profitgier werden die Tiere nicht geimpft, schlecht genährt und viel zu früh von der Mutter getrennt. Die Folge: Die meisten Welpen sind krank, leiden ihr Leben lang unter den Folgen dieser tierquälerischen Behandlung oder sterben jämmerlich noch im Welpenalter."
"Bei uns melden sich viele Betroffene, deren Welpen trotz intensiver tierärztlicher Behandlung nicht gerettet werden konnten", berichtet Philip McCreight von TASSO. "
Diese Menschen sind traurig und verzweifelt, weil sie ihren Hund verloren haben. Ihnen wollen wir die Möglichkeit geben, ihre Erfahrungen öffentlich zu machen, um andere vor solchen Kaufentscheidungen zu schützen, denn dieses Mitleid gefährdet Hundeleben."
Dr. Jörg Styrie vom bmt empfiehlt tierlieben Menschen, die einen Hund haben wollen: "In den Tierheimen warten Hunde jeden Alters auf ein neues Zuhause.
Auch Welpen und Rassehunde.
Vergessen Sie bitte auch nicht, dass gerade in den süd- und osteuropäischen Urlaubsländern neben ausgewachsenen Straßenhunden auch täglich unzählige Welpen getötet werden, weil es für sie keinen Platz auf dieser Welt gibt.
Seriöse Tierschutzorganisationen sind gerne behilflich, einen Welpen aus dem Ausland zu adoptieren."
Ein Positionspapier von TASSO, ETN und bmt, um seriöse Tierschutzorganisationen zu erkennen sowie eine Postkarte zur Aufklärung über den unseriösen Welpenhandel, erhalten Sie über
www.tasso.net.
Außerdem finden Betroffene hier ein Formular, um ihre Erfahrungen öffentlich zu machen. Den Aufklärungsfilm des ETN über den unseriösen Welpenhandel finden Sie auf www.etn-ev.de sowie auf www.tasso.net.